. . . der Hass gegen das Mehrdeutige weitet sich aus. . .

 

Dieser Satz findet sich in einem Interview der SZ* mit Peter Sloterdijk.

Der Satz lässt aufhorchen und verdient besondere Aufmerksamkeit auch unabhängig von dem speziellen Thema des Artikels.

Denn was wären Humor und Satire ohne Mehrdeutigkeit, wie eingeschränkt wären kreatives Forschen und Experimente ohne den assoziativen Spielraum der Mehrdeutigkeit, und was wäre Kunst noch in einer Welt mit zweifelsfrei zementierten Bedeutungen?

* 17./18. 09.